Stimmen von Mitgliedern und Besuchern
Was schätzen Sie am Frauenzimmer?
Monika H.:Die Möglichkeit mich mit Frauen, die ich in der Einrichtung kennengelernt habe, auch außerhalb dieser Räume zu gemeinsamen Unternehmungen (wie Radfah-ren, Kino-, Theater-, Museums- und Ausstellungsbesuchen) zu treffen ohne dass Eifersüchteleien in der Gruppe entstehen.
Ruth T.: Die Möglichkeit, sich aussprechen zu können, angenommen zu werden, so wie man ist und zur Zeit dasteht, ohne eine verpflichtende Bindung eingehen zu müssen. Die Möglichkeit durch Programmangebote neue Interessen zu entdecken, eigene mich umgebene Gefängnismauern zu durchbrechen, neue Wege zu gehen, den eingeschränkten Horizont zu erweitern.
Helga W.: Ich verkaufe so gerne. Dieses Bedürfnis kann ich hier voll und ganz befriedigen. Ich bin die beste Verkäuferin im Frauenzimmer...
Irene Sch.: Weil es immer noch Frauen gibt, die in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt werden müssen und weil das Frauenzimmer mit seinen Gruppen ein Forum ist für sehr unterschiedliche Frauen und nicht gegen Männer agiert.
Marianne B.: Ich schätze die Denkanstöße, Kontakte, das Feiern von Festen die Freude, die man hier erlebt, die angebotene Kunst und Kultur, das Reden über Frauen-fragen, das Ken-nenlernen von Frauen aus allen Schichten und nicht zuletzt das große Angebot an gebrauchter Kleidung.
Helga H.: Mich hat die Vielseitigkeit der Thematiken angesprochen, die Offenheit für immer neue Begegnungen, die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen (wenn auch nicht ohne Konflikte). Ich bewundere die Fähigkeit, eine Gruppe so lange am Leben zu erhalten. In gewissen Situationen, in denen man Hilfe braucht, findet man immer ein offenes Ohr.
Hilde J.: Die Erkenntnis, dass ehrenamtliche Arbeit nicht nur den „anderen“ hilft, sondern mich selbst in meiner persönlichen Entfaltung ein großes Stück weiter gebracht hat, mir Einblicke vermittelt hat in Bereiche in die ich möglicherweise nie eingedrungen wäre. Mich gelassener und souveräner gemacht hat.
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